"Wi(e)der die Armut"
Das Ende der Armut? Entwicklungspolitik zu Beginn des 3. Jahrtausends
Der Sammelband „Wi(e)der die Armut?“ ist ein Versuch, die Verwirrung um eine Reihe von entwicklungspolitischen Begriffen zu beenden. Es sind Begriffe, die uns tagtäglich in den Medien begegnen, deren komplexen Zusammenhänge uns aber meist verschlossen bleiben: Entwicklungspolitik, Unterentwicklung und Entwicklungshilfe/-zusammenarbeit lauten die Kernbegriffe, um die es hier geht. Seit dem Jahr 2000 kommt ein weiterer Begriff hinzu: Damals beschlossen die Mitgliedsstaaten der UNO acht Millennium-Development-Goals (MDGs, Millennium-Entwicklungsziele), die bis 2015 erfüllt sein sollen: Dazu gehören die Halbierung der Zahl der weltweit Hungernden, der Zugang zu Trinkwasser für über eine Milliarde Menschen, der Kampf gegen Aids und Malaria, die Erhöhung der Entwicklungshilfe, eine gesicherte „nachhaltige“ Entwicklung und ein faires Handelssystem. Die Zeit wird knapp, die Strategien bleiben umstritten, Inhalte und Konsequenzen für viele undurchsichtig.
Neben einer Klärung grundlegender Begriffe und Probleme wollen wir gemeinsam mit dem Publikum diskutieren, ob Entwicklungshilfe/-zusammenarbeit sinnvoll ist, was Armut bedeutet und welche Rolle Deutschland in diesen Zusammenhängen spielt.
Geladene Gäste:
Katina Kuhn (Leuphana Universität Lüneburg)
Marco Riekmann (Leuphana Universität Lüneburg)
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